Augsburger Localbahn GmbH
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Innovation in Augsburg


1840 ging die Eisenbahnlinie München – Augsburg erfolgreich in Betrieb. Laut einer Verkehrserhebung aus dem Jahre 1884 verfrachteten die Augsburger Firmen bereits 90.000 to pro Jahr auf der Schiene. Dies führte innerhalb der Stadt zu erheblichen Verkehrsproblemen: Zwischen dem Bahnhof der königlichen Staatsbahn und den Unternehmen am Stadtrand stauten sich die Fuhrwerke mit Ladungen.

Diesem Problem begegnete die Augsburger Großindustrie mit einem innovativen Ansatz. Im Jahr 1889 verständigten sich elf Unternehmen mit der Stadt auf die Gründung der Augsburger Localbahn. Zu den Gründungsmitgliedern zählten größtenteils Unternehmen der aufstrebenden Textilindustrie sowie die heute noch bestehenden Firmen Haindl (UPM) und MAN. Bei der letzteren stellt Rudolf Diesel 1887 seinen Verbrennungsmotor vor, der später auch den Bahnbetrieb revolutionierte.





Im ersten Schritt wurden 20 Firmen an das Streckennetz angeschlossen. 1892 eröffnete die Localbahn den planmäßigen Bahnbetrieb mit Dampflokomotiven auf der Linie I zwischen dem Textilviertel und den Fabriken am Lech. Schon 1895 weihte sie die Linie II, Strecken nach Göggingen und Pfersee, ein. 1901 eröffnete die Linie III nach Haunstetten, die bis 1927 auch Personen beförderte. Ab 1941 wurden die Dampfloks Stück für Stück aus dem Verkehr gezogen und bis 1956 durch moderne Dieselloks ersetzt.

Erstellt von: system letzte Änderung: 03.11.2008 [14:18:24] von admin


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